Pflege

 

Der Tibet Terrier ist ein langhaariger Hund der regelmäßig gepflegt werden muss.

Man sollte bereits im Welpenalter damit beginnen, den Hund an Pflegemaßnahmen zu gewöhnen. Auch wenn Kämmen, Baden und Bürsten bei einem Welpen noch nicht erforderlich sind. Spätestens wenn der Welpe mit 6 Monaten schon reichlich Haar entwickelt hat, machen sich die Übungsstunden bezahlt.

 

 

Der Tibet Terrier haart nicht, allerdings verliert er einmal im Jahr seine gesamte Unterwolle. Ab einem Alter von ca. 9 bis 15 Monaten verliert der Tibet Terrier erstmals seine Unterwolle. Zu dieser Zeit ist das Fell beinahe täglich zu kämmen und kleine Verfilzungen zu beseitigen. Macht man sich nicht die Mühe, kann schnell aus einer kleinen Verfilzung eine richtige Filzmatte entstehen. Die übrige Zeit im Jahr, reicht es aus, wenn der Tibet Terrier zweimal die Woche gut durchgebürstet wird, um ihn in einem Topzustand zu halten.

Aber Achtung! Das Fell des Tibet Terriers darf niemals im trockenem Zustand gekämmt oder gebürstet werden. Das Haarkleid wird vor der Fellpflege, am besten mit einer Blumenspritze, mit einer fetthaltige Pflegelotion oder einem Spray angefeuchtet. Damit verhindert man, dass die Haarspitzen nicht trocken und brüchig werden. Das Fell sollte schichtweise gescheitelt und von der Haut bis zur Haarspitze bearbeitet werden. Auch darf man das Haar nicht gegen die Wuchsrichtung kämmen, da einfach zuviel Haar herausgerissen wird und es mindestens ein Jahr dauert, bis dieses wieder voll nachgewachsen ist.  

Da der Tibet Terrier Hängeohren besitzt, bedarf es auch einer regelmäßigen Kontrolle seiner Ohren. Mann sollte darauf achten, dass bei Bedarf Schmutz und Ohrenschmalz mit einem kleinen Tuch ausgewischt werden. Auch loses Haar in den Ohren ist am besten mit den Fingern zu entfernen.

 

 

Ab und an kommt man nicht drum herum seinen Tibet Terrier zu baden. Das Baden beschränkt sich aber weitestgehend auf wenige male im Jahr. Bei den heutigen milden Pflegeprodukten ist es auch regelmäßig möglich, seinen Hund zu baden, ohne ihm zu schaden. Vor dem Baden ist der Hund gut zu bürsten. Das Shampoo ist ohne viel rubbeln ins Haarkleid einzuarbeiten und gründlich wieder auszuspülen. Bei starker Verschmutzung wird dieser Vorgang wiederholt. Man sollte darauf achten, dass kein Wasser in die Ohren dringt. Nach dem Bad kann eine Spülung in das Haar eingearbeitet werden. Die Spülung ist nach einer kurzen Einwirkzeit ebenfalls gründlich aus zu spülen. Durch eine Spülung lässt sich das Haar leichter kämmen und ist Schmutz abweisender. Nach dem Bad muss der  Hund gut abgetrocknet werden.

Für die Fellpflege wird benötigt: ein grober Metallkamm, ein feiner Metallkamm,  eine Naturhaarbürste, eine Drahtbürste, eine kleine Blumenspritze, Shampoo und Spülung sowie eine fetthaltige Pflegelotion.